Konfliktbegleitung

Festgefahrenes wieder in Bewegung bringen.

Als Wirtschaftsmediator begleite ich Konflikte allparteilich und klar – mit dem Ziel, die Arbeitsfähigkeit danach nicht nur wiederherzustellen, sondern auf einem neuen Niveau zu stärken.

Dauer
4–8 Wochen, 3–5 Sitzungen
Aufwand für Ihr Team
2–3 Std. pro Sitzung
Investition
ab 2.900 € (Gesamtpaket)
Verortung HI · Führungskultur — Resonanz halten mit Schwerpunkt: Widerspruch nutzen
Wenn das Ihr Satz ist, sind Sie hier richtig

„Ein, zwei ungelöste Konflikte blockieren inzwischen das ganze Team.“

Wo es möglicherweise hakt

Konflikte binden Energie, vergiften die Stimmung und werden mit der Zeit teurer – fachlich, menschlich und wirtschaftlich.

Wie wir zusammen arbeiten

Vertrauliche Einzelgespräche, dann ein strukturierter gemeinsamer Prozess: Interessen klären, Optionen entwickeln, Vereinbarungen schriftlich treffen.

Das Ergebnis, qualitativ messbar

Eine schriftliche Vereinbarung, die die Beteiligten selbst formuliert haben – ein Lernprozess mit klaren Absprachen für die Zusammenarbeit.

Konflikt als Information

Konflikte ausschöpfen, statt sie loszuwerden.

In vielen Leitungsteams gilt Konflikt als Störung, die möglichst schnell wegmoderiert wird. Damit geht die Information verloren, die in ihm steckt. Widerspruch zulassen ist keine Duldsamkeit, sondern eine Führungsleistung: Wer widerspricht, macht eine Differenz sichtbar, die vorher unbearbeitet war.

Mut ist eine Strukturfrage, keine Charakterfrage. Wo Rollen, Narrative und Verantwortlichkeiten geklärt sind, wird Widerspruch möglich. Wo sie unklar bleiben, bleibt Unbequemes ungesagt, und das kostet Bindung.

Aus der Praxis · anonymisiert

Zwei Fälle, zwei Ausgänge.

Avantgarde, aber keine Position.

Eine Leitungsrunde will selbst visionär sein und meidet zugleich jede Kontroverse über konträre Positionen, die eher vermutet als ausgesprochen im Raum sind. Genau hier bremst die fehlende geteilte Struktur den Mut zum gemeinsamen Aufbruch.

Die Runde selbst erarbeitete die Reihenfolge: erst der Nutzen im Inneren, dann die Außenwirkung. Sichtbarkeit ist kein Selbstzweck. Der eigentliche Engpass war nicht Datenmangel, sondern fehlende Verständigung im Team.

„Wir haben noch einmal wirklich erfahren, was wirkliche Verständigung erfordert“

Wie aus einer Mediation Konfliktkultur im Team wurde.

Der Auftrag: 2 Konflikte im Team zu lösen, die die Zusammenarbeit blockierten. Mit dem U-Modell der Mediation lernten die Beteiligten die Schritte "auf dem Weg".

Was als Klärung eines einzelnen Falls begann, wurde zur Lernerfahrung. Der Konflikt war beigelegt, der Effekt war ein anderer: das Team konnte den nächsten selbst bearbeiten.

„Wir haben begonnen, wirklich zuzuhören und reden nun anders miteinander“
Methode

Das U-Modell der Mediation.

Fünf Schritte, abwärts zu den Interessen und wieder aufwärts zur Vereinbarung.

01

Themen sammeln

Was steht überhaupt zur Klärung an? Ungeordnet, aber vollständig.

02

Positionen erfahren

Was jede Seite fordert – und was sie damit erreichen will, ist nicht dasselbe.

03

Interessen erreichen

Am tiefsten Punkt des U liegen die Bedürfnisse. Erst hier wird verhandelbar, was vorher unvereinbar schien.

04

Optionen entwickeln

Aufwärts: möglichst viele Wege, bevor bewertet wird.

05

Vereinbarung treffen

Schriftlich, von den Beteiligten selbst formuliert.

Methode für Multi-Stakeholder-Prozesse

Systemisches Konsensieren: nicht Zustimmung zählen, sondern Widerstand messen.

Die übliche Abstimmung fragt, wer für einen Vorschlag ist. Damit gewinnt die stärkste Fraktion, und der Rest trägt die Entscheidung nicht. Systemisches Konsensieren dreht die Frage: Für jede Option gibt jede Person an, wie viel Widerstand sie dagegen hat, auf einer Skala von 0 bis 10.

Es gewinnt die Option mit dem geringsten Gesamtwiderstand. Das ist selten die Lieblingsoption der Mehrheit, aber fast immer die, mit der alle weiterarbeiten können. Widerstand wird damit vom Störgeräusch zur Information – genau die Bewegung, um die es auf dieser Seite geht.

Wofür es sich eignet

Blockierte Entscheidungen. Wenn zwei Lager sich gegenseitig aufheben und jede Abstimmung den Graben vertieft.

Entscheidungen, die halten müssen. Wenn alle im Anschluss mitziehen müssen, nicht nur zustimmen.

Teams, die Beteiligung lernen. Das Verfahren ist in einer Sitzung erklärt und bleibt danach nutzbar.

Verfahren nach Erich Visotschnig und Georg Paulus

Porträt von Albrecht Schürhoff, der in die Kamera lächelt

Reden wir über das, was wirklich zählt.

45 Minuten, kostenfrei. Sie erhalten von mir eine ehrliche Resonanz zu Ihrem Anliegen – und eine klare Aussage, ob und wie ich helfen kann.