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Webinar am 2. Juli: Nachhaltigkeit oder KI? Strategisch gibt es dieses Entweder/Oder nicht.


Warum strategische Nachhaltigkeit und KI keine konkurrierenden Trends sind – sondern zwei Fragen an denselben Maßstab.

„Nachhaltigkeit läuft gerade nicht mehr – wir investieren ja jetzt in KI.“ Diesen Satz höre ich derzeit in der einen oder anderen Form, direkt oder indirekt. Und er irritiert mich – denn er behauptet ein Entweder/Oder, das es strategisch gar nicht gibt.

Strategische Nachhaltigkeit ist vor allem das aktive Bekenntnis einer Organisation, ihre Ziele, Prozesse und ihren Umgang mit Menschen zeitgemäß zu transformieren – indem sie dem Menschen, der Wirtschaftlichkeit und der Ökologie zugleich dient.

Genau hier liegt der Punkt, der in mancher KI-Debatte untergeht: Systeme und Prozesse lassen sich nicht über die Köpfe hinweg gestalten. Ein Prozess gelingt einem Leitungsteam nur dann, wenn die Menschen, die in der Organisation arbeiten, ihn mitgestaltet haben. Beteiligung ist deshalb keine nette Geste – sie ist die Bedingung dafür, dass Strategie überhaupt trägt.

Hier geschieht die eigentliche Klarheit in der Führung – und das, was weder eine KI-Plattform noch KI-Agents leisten können. KI kann analysieren, strukturieren, vorschlagen. Aber sie kann nicht den Raum halten, in dem Menschen ihre Ziele und Prozesse gemeinsam klären – und sich darin wiedererkennen.

Diese Resonanz herzustellen, ist meine Arbeit als Facilitator: einen Raum zu halten, in dem aus belastbaren Daten Richtung, Ziele und Transformationsschritte erarbeitet werden. Dafür sind Bedingungen der psychologischen Sicherheit entscheidend – das Leitungsteam muss die „Wahrheit der Situation“ in diesen Raum bringen dürfen und sich für den passenden Grad an Beteiligung entscheiden.

KI wird dann wesentlich, wenn sie sich in den Dienst dieses Prozesses stellt: nicht als Selbstzweck, sondern wirksam, nachhaltig und ausdrucksstark für genau diese einzigartige Organisation.

Nachhaltigkeit und KI sind also keine konkurrierenden Trends. Sie sind zwei Fragen an denselben Maßstab: Dient es den einzigartigen Systemen und Prozessen dieser Organisation – und der Kultur der Menschen, die sie tragen?

Darüber sprechen wir in einem kompakten Webinar.

Was Sie erwartet

  • Warum „Nachhaltigkeit vs. KI“ eine falsch gestellte Frage ist
  • Was strategische Nachhaltigkeit konkret bedeutet – jenseits von Labels
  • Welche Rolle Beteiligung und psychologische Sicherheit für tragfähige Strategie spielen
  • Wie KI sich sinnvoll in den Dienst eines Strategieprozesses stellen lässt

Für wen

Für Führungskräfte und Leitungsteams, die Strategie- und Transformationsprozesse gestalten und KI dabei wirksam einbinden wollen.

Eckdaten

  • Datum: Donnerstag, 2. Juli 2026
  • Uhrzeit: 11:30–12:30 Uhr
  • Format: Online-Webinar (kompakt, 60 Minuten)
  • Teilnahme: kostenfrei, Anmeldung erforderlich

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